2. Etappe der Südafrika Reise: Karl Schärer schreibt

18 03 2011

Abfahrt am Samstag 26 nach Kapstadt.

1800 km vor uns. Endlos lange Strasse bis zum Horizont! Wenn man endlich dort ist,das ganze von vorne. Kommt mir vor wie die Prärie in den USA. Eine riesengrosse Graswüste.

Nach 7 Stunden Autofahrt Zwishenhaft un übernachtung in The Barracks, Colesberg. Die Unterkunft war eine alte Garnisonstation aus der Anffangszeit der Kolonialisierung. Man war 200 Jahre zurückversetzt. Einmalig.

Am nächsten Morgen früh weiterfahrt. Nach weiterin ca. 6 Stunden Fahrt die grosse überraschung. Ein neues Tal und alles grün. Jeff’s Kommentar: Wir sind in Weinbaugebiet Südafrikas. Absolut krasse Gegensatz zur Autofahrt bis jetzt. Die Gegend wurde immer bewohnter.

Dann das Kap. Gigantisch dort oben. Links der indische Ozean, rechts der atlantische. Und die Trennung konnte man zum zeil sehr gut erkennen. Ich war sprachlos! Hätte ich nie gedacht und geglaubt.

Nachdem wir wieder unten waren ging’s auf den Golfplatz Arabella, platz 4 Südafrikas rangliste, wo wir unser Haus bezogen. Wieder eine sehr schöne Anlage mit einen super Platz. Wir spielten dort 3 Runden und machten verschiedene Ausflüge.

Weingut in Vergelen besuchen und probieren. In der Schweiz kann man von diesen Ausmassen, das dieses Gut hat, nur träumen. Wunderschöne Anlage mit riesigem Park.

Auch dem botanischen Garten und dem grossen Meer-Aquarium statteten wie einen Besuch ab. Es lohnte sich in jeder Hinsicht.

Auch der kulinarische Teil fehlte natürlich überhaupt nicht. Konnte nicht ein einziges Mal mecken.

Anfangs 5. Woche fuhren wir weiter Richtung Port Elisabeth wo wir in Knysna Country House nochmals einen Zwischenhalt einlegten und bis am 10 März blieben. 1 Runde golfen und dann die Landschaft erkunden.

Ein Naturschutzgebiet ( Tsitsikama )am Meer hat es mir besonders angetan. Unbeschreiblich, so schön. Ich hätte tagelang dort weilen können. Tausend mal schöner als jedes Meer-Wasser-Aquarium das ich gesehen habe. Und das ohne Schnorchel und Taucherbrille. Einfach so am Strand. Dann 2 Ruhetage am Ufer des indischen Ozeans. 2 Tage faulenzen sünnelen und baden in glasklarem Wasser.

Am 10 März ging die grosse, lange Rüchreise los, zurück nach Johannesburg. Aber nicht mehr die gleiche Route. Zuerst Richtung Port Elisabeth, dann leicht nach Nord-West. Jetzt kamen wir in ein Gebiet, ich traute meinen Augen kaum. Wir waren etwa auf 200-300 meter Meershöhe. Ich hatte das Gefühl, in den Schweizer Alpen zu sein. Föhren-und Fichten-Wälder, Graswiesen wie bei uns auf 2000 Meter Höhe. Herzige Häuschen zwischen den Tannen am Berghang. Mir bleibt die Spucke weg! Und riesige Wälder, kilometerweise. Und wie bei uns,was abgeholzt wirt, wied sofort wieder aufgeforstet. Wunderschön.

Aber nach etwa 350km war dieses Gebiet vorbei und die Graswüste begann wieder. Einmal übernachten und dann ging’s auf der gleichen Strasse zurück auf der wir Richtung Kapstadt fuhren.

Und jetzt ging’s noch einmal richtig los: Es kam ein Regensturm auf, der hatte es in sich. Wir mussten auf der Autobahn anhalten, da wir den vorderen Teil der Motorhaube nicht mehr sehen konnten. Vor der Strasse ganz zu schweigen. Es goss nicht wie aus Kübeln, sondern wie aus Fässern! 20cm Niederschlag in 1 Stunde mit Blitz, Hagel und Donner. So stelle ich mir einen Blizzard in den USA vor. Mir war schon etwas flau im Magen. Aber die letzten 2 Stunden Autofahrt schien die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel wieder. Das ist Südafrika.

Fazit meiner 5 wöchigen Ferien: Südafrika muss man sehen, erleben, fühlen und geniessen.

Einen herzlichen Dank an Jeff für Alles. Auch danke sage ich seiner Familie und seinen Kollegen, die ich kennen lernen dürfte. Und eine Gastfreundschaft, die seinesgleichen sucht.

Euer neuer Südafrika-Fan.

Karl Schärer

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